Hessen I

darmstadt Sonderfahrt der Dampfstraßenbahn in Darmstadt am 30. Mai 2004. Quelle: http://de.wikipedia.org/wiki/Stra%C3%9Fenbahn_Darmstadt

– Biebertalbahn, Spessartbahn und viele mehr

Schmalspurbahnen in Hessen
Schmalspurbahn News aus Hessen
Die Gliederung:(Quelle der Anrisstexte und Streckengrafiken (Legende): Wikipedia)
  Gesellschaft (Spurweite in mm)
  Gesamt-Strecke
Vereins- oder Museumsbahnadresse
Teilstrecke eröffnet Länge Kursbuchstrecke Autor / Bemerkungen
1.

Biebertalbahn (1000mm)

Die Biebertalbahn, umgangssprachlich Bieberlies genannt, war eine schmalspurige Kleinbahn mit Ausgangspunkt in der mittelhessischen Universitätsstadt Gießen. Namensgebend war der Fluss Bieber. Die Allgemeine Deutsche Kleinbahn-Gesellschaft (ADKG) errichtete die Bahn aufgrund sowohl einer preußischen als auch einer großherzoglich-hessischen Konzession von 1897 und eröffnete sie am 19. August 1898 für den Personenverkehr; der Güterverkehr folgte am 20. Oktober 1898. Im Zuge des Umbaus des Lenz-Konzerns, also der AG für Verkehrswesen (AGV), wurde die …

  Giessen – Bieber 1898 8,7 km 1934: 169n  
 giessen_bieber_strecke
2.

Niederwaldbahn-Gesellschaft (1000mm)

Hinter dem Projekt einer Zahnradbahn zum Niederwalddenkmal stand die Stadt Rüdesheim und das Bankhaus Stern, Köln. Der Bau wurde von dem Schweizer Ingenieur Niklaus Riggenbach begleitet. Noch bevor die gesamte Strecke und die Hochbauten fertiggestellt waren, ging die Bahn am 30. Mai 1884 in Betrieb. Am 1. Juli 1884 wurde die Niederwaldbahngesellschaft AG mit Sitz in Rüdesheim gegründet und die Betriebsrechte – bis dahin beim Bankhaus Stern – wurden an diese übertragen. Neben der Niederwaldbahn von Rüdesheim aus betrieb die Niederwaldbahngesellschaft AG eine zweite Linie von Aßmannshausen zum Jagdschloß, in gleicher Technik, die aber keine Verbindung zur Niederwaldbahn von Rüdesheim aufwies. Der Firmensitz wurde 1900 nach Berlin verlegt, wo der damalige Hauptaktionär, der Bankier G. Lilienthal, seinen Geschäftssitz hatte, 1920 …

  Rüdesheim – Niederwalddenkmal 1884 2,3 km 1934: 231u  
Assmannshausen – Jagdschloss 1886 2,5 km
Stillegung Assmannshausen – Jagdschloss 1921, Rüdesheim – Niederwalddenkmal 1939
3.

Dampfstrassenbahn Eltville-Schlangenbad (1000mm)

Die Dampfstraßenbahn Eltville–Schlangenbad wurde am 1. Juli 1895 zunächst als Eltviller Kleinbahn eröffnet. Am 25. März 1899 wurde sie in eine Straßenbahn umkonzessioniert, nicht zuletzt weil der Güterverkehr nur eine untergeordnete Rolle spielte. Anlass für den Bau war die Tatsache, dass der aufstrebende Kurort Schlangenbad keinen Anschluss an das Eisenbahnnetz besaß und der bisherige Zubringerdienst mit Pferdefuhrwerken zum nächsten Bahnhof im Rheingaustädtchen Eltville nicht dazu geeignet war, Kurgäste nach Schlangenbad zu locken. Die Kurverwaltung begann deshalb 1894 mit der Allgemeinen Deutschen Kleinbahn-AG (ADKA) in Berlin Verhandlungen über den Bau einer Kleinbahn. Die ADKG errichtete die Strecke im Frühjahr 1895. Die Baukosten betrugen 532.000 Mark. Der ersten Probefahrt am …

  Eltville – Schlangenbad 1895 7,8 km 1934: 257e  
 eltville_strecke
4.

Spessartbahn AG (900mm)

Die Spessartbahn war eine Schmalspurbahn im hessischen Nordspessart, auch Biebertalbahn genannt. Mit dem 1. Juli 1882 pachtete der Bonner Unternehmer Dr. Heinrich Pfahl die Gewerkschaft Bieberer Gruben in Bieber. Er drängte sofort auf die Errichtung einer Grubenbahn, um das Abbaufeld zeitgemäß zu erschließen. 1883 erfolgte die Trassierung, im Juli 1884 wurde die Bahn auf 99 Jahre als Grubenbahn nach Bergrecht konzessioniert. Als Spurweite wurde 900 mm gewählt. Die Bahn konnte am 4. August 1885 eröffnet werden. Die Baukosten betrugen …

  Gelnhausen – Lochmühle 1895 22,0 km    
 spessartbahn_strecke
5.

Herkulesbahn (1000mm)

Die Herkulesbahn war als Meterspurbahn eine nebenbahnähnliche Kleinbahn, die zwischen 1902 und 1966 mittels Eisenbahntriebwagen dem Güter- und Personenverkehr im Kasseler Stadtgebiet und Hohen Habichtswald (Nordhessen, Deutschland) diente. Im Habichtswald wurde zu Beginn des 20. Jahrhunderts noch an vielen Stellen Braunkohle abgebaut. Der Transport der Kohle, aber auch der Steine aus den vielen Steinbrüchen, war nur unter großen Mühen mit Pferdefuhrwerken möglich. Nachdem 1898 die Zeche Alte Drusel stark erweitert wurde, sollte eine Drahtseilbahn die Kohle zum Bahnhof Wilhelmshöhe bringen. Der Kasseler Industrielle Gustav Henkel regte unter eigener Regie den Bau einer elektrischen Bahn an, die von seinem eigenen Elektrizitätswerk gespeist wurde. Mit seinem Plan erhoffte er sich eine bessere Auslastung seines Kraftwerks, mehr Besucher für sein Palmenbad und eine günstigere Verkehrsanbindung für die in Wilhelmshöhe befindliche Villenkolonie Mulang, in …

  Kassel Wilhelshöhe – Neuholland 1901 4,7 km    
Anschluss Linker – Gbf. 1902 0,2 km
Kirchweg – Herkules 1903 6,8 km
Luisenhaus – Brasselsberg 1911 1,5 km
Neu Holland – Zeche Herkules 1916 0,4 km
 
6.

Nerobergbahn Wiesbaden (1000mm)
Verein "Freunde und Förderer der Nerobergbahn", Nerotal 67,  65193 Wiesbaden, Tel.: 0611/ 52 58 88, Fax 0611/ 95 99 756

Die Nerobergbahn ist eine im Jahre 1888 errichtete Wasserlast- und Zahnstangenstandseilbahn im Norden Wiesbadens. Sie führt vom Nerotal auf den Neroberg, wobei sie auf einer Länge von 438 m und einer durchschnittlichen Steigung von 19 % einen Höhenunterschied von 83 m überwindet. Als letzte Bergbahn dieses Typs in Deutschland ist die Nerobergbahn heute ein technisches Kulturdenkmal nach dem Hessischen Denkmalschutzgesetz. Die Nerobergbahn wird heute von der ESWE Verkehrsgesellschaft betrieben und unterhalten. Die Nerobergbahn wird jährlich von mehr …

  Beausite – Neroberg 1888 0,5 km    
 nerobergbahn_strecke
7.

SEG-Dampfstraßenbahn Darmstadt (1000mm) (elektrifiziert seit 1897)
heute: EB Museum Darmstadt-Kranichstein, Steinstr. 7, 64291 Darmstadt, Tel.: 06151-37 64 01

Die Erschließung des Darmstädter Umlandes mit der Schiene erfolgte zunächst durch die ebenfalls meterspurige Darmstädter Dampfstraßenbahn. Ein Konsortium um Herrmann Bachstein erhielt am 5. Mai 1886 die Konzession für eine Strecke von Griesheim nach Darmstadt und wenig später eine weitere Konzession für die Strecke Darmstadt – Eberstadt. Wegen der topografisch anspruchslosen Streckenführung konnten die Bahnen bereits am 25. August 1886 eröffnet werden. 1889 wurde die Konzession für eine weitere Strecke nach Arheilgen erteilt, die am 30. April 1890 eröffnet wurde. 1895 gingen die Dampfstraßenbahnen in die von Herrmann Bachstein und anderen neu gegründete Süddeutsche Eisenbahn-Gesellschaft (SEG) über. Pläne für eine Elektrifizierung der Strecken wurden von der Stadt Darmstadt blockiert, da diese …

  Darmstadt – Eberstadt 1886 6,6 km    
Darmstadt – Griesheim mit Zweig zum Schiessplatz 1886 6,8 km
Darmstadt – Arheiligen 1897 4,2 km
 
8.

Braunfelser Ernstbahn (800mm)

Die Ernstbahn (bis 1877 Issertalbahn) war eine Schmalspurbahn mit 800 mm Spurweite in Hessen.
 

Die Ernstbahn wurde 1875 – zunächst als offene Handelsgesellschaft – von Fürst Ernst von Solms-Braunfels und zwei weiteren Grubenbesitzern gegründet. Sie sollte als Grubenbahn für den Erztransport aus Bergwerken rund um Braunfels im nördlichen Taunus zur Lahn dienen. Die Rechtsform wurde im Jahre 1900 in eine GmbH umgewandelt, die 1906 von der Friedrich Krupp AG in Essen erworben wurde. Seit 1924 war sie Teil der Sieg-Lahn-Bergbau-Gesellschaft, die 1953 an die Harz-Lahn-Erzbergbau AG überging.

Die Strecke war in der Spurweite von 800 mm angelegt und begann 1876 am staatlichen Lahnbahnhof (heute: Bahnhof Leun/Braunfels) und führte im Iserbachtal, einem Seitental der Lahn, aufwärts unterhalb der Stadt Braunfels entlang bis zur Grube Ottilie (5,1 km) und endete …

  Braunfels – Philippstein 1876 6,8 km    

Stillegung 1962

ernstbahn_strecke

9.

Kerkerbachbahn (1000mm)

Die Kerkerbachbahn Aktien-Gesellschaft bestand von 1884 bis 1984, davon von 1886 bis 1975 als aktive Eisenbahngesellschaft. Das Unternehmen war Betreiber und Besitzer der im südlichen Westerwald gelegenen Kerkerbachbahn, einer Bahnstrecke, die von Dehrn über Kerkerbach (einem Ortsteil der Stadt Runkel) im Lahntal Richtung Norden bis Mengerskirchen durch den jetzigen Landkreis Limburg-Weilburg in Hessen führte. Die Kerkerbachbahn Aktien-Gesellschaft wurde am 12. Mai 1884 von zehn Privatpersonen in Limburg an der Lahn gegründet; die Mehrheit der Aktieneigner waren niederländische Bürger. Die Gesellschaft verlegte ihren Sitz 1887 nach Christianshütte und 1906 nach Kerkerbach im Oberlahnkreis. Gesellschaftszweck war der „Bau und Betrieb einer schmalspurigen Nebenbahn zur Beförderung von Personen und Gütern zwischen Heckholzhausen und Dehrn mit Anschluss …

  Dehrn – Kerkerbach 1886 3,7 km    
Kerkerbach – Eschenau 1887 5,5 km
Eschenau – Heckholzhausen 1888 6,7 km
Heckholzhausen – Hintermeilingen
dreischienig
1905 4,7 km
Hintermeilingen – Waldernbach 1907 10,3 km
Waldernbach – Mengerskirchen 1908 4,3 km

Stillegung ab 1920

kerkerbachbahn_strecke

10.

Nebenbahn Mainz-Wiesbaden (1000mm)

… ab 1888 als meterspurige Schmalspur-Straßenbahn. Bis zum Jahr 1958 existierte jedoch noch eine durch die Stadtwerke Mainz betriebene Straßenbahnverbindung von Mainz über die Theodor-Heuss-Brücke in die 13 Jahre zuvor nach Wiesbaden eingegliederten ehemaligen Mainzer Stadtteile Kastel und Kostheim. Seit 1998 existieren Planungen …

  Mainz – Wiesbaden 1896 9,6 km    
 
11.

EB Freunde Bebra (600mm)
EB Freunde Bebra e.V., Pf 252, 36172 Bebra, Tel.: 06623-79 64

Das Eisenbahnmuseum im ehemaligen Wasserturm zeigt die für Bebra wichtige Geschichte der Eisenbahn am Ort. Direkt nebenan befindet sich eine 600mm-Schmalspurbahn, die an einigen Tagen von April bis September auch in Aktion erlebt werden kann. Das Spielzeugmuseum im Stadtteil Solz

      1km    
12.

Frankfurter Feldbahnmuseum (600mm)
Frankfurter Feldbahnmuseum e.V., Am Römerhof 15a, 60486 Frankfurt/Main, Tel.: 069-70 92 92

Das Frankfurter Feldbahnmuseum ist ein Verein zur Erhaltung betriebsfähiger Feldbahnfahrzeuge der Spurweite 600 mm mit Sitz in Frankfurt am Main-Bockenheim. Es ist Teil der Route der Industriekultur Rhein-Main und das größte Technikmuseum in Frankfurt. 1975 gründete sich der Verein Frankfurter Schmalspurfreunde. Ab 1976 begann der Museumsbetrieb, zunächst auf dem Gelände einer Kiesgrube in Mainflingen. 1979 zog die Sammlung wegen des fortschreitenden Kiesabbaus auf das Gelände des ehemaligen Bundesbahnausbesserungswerkes in Frankfurt-Nied um. Bereits 1981 wurde ein weiterer Umzug notwendig, da das Werksgelände bebaut werden sollte. Der inzwischen gegründete gemeinnützige Verein Dampfbahn Rhein-Main konnte mit Unterstützung der Stadt Frankfurt das für die Öffentlichkeit nicht zugängliche ehemalige Bockenheimer Depot der Frankfurter Straßenbahn nutzen. In den neuen Anlagen konnten zwar die Fahrzeuge untergebracht werden, ein regelmäßiger …

      1km    
13. Oberursel (127mm und 187mm)
Dampfbahnclub Taunus e.V., Weinbergstr. 60, 61440 Oberursel, Tel.: 06172-31333
           
14.

Wetzlar / Solms-Oberbiel (600mm)
Förderverein Besucherbergwerk Fortuna e.V., Lahnstr. 35, 35578 Wetzlar, Tel.: 06441-47772

Nach der Öffnung des Besucherbergwerks Grube Fortuna im Jahr 1987 wurde der Lahn-Dill-Kreis Träger des Besucherbergwerks. Der Förderverein Besucherbergwerk Fortuna e.V., der das Besucherbergwerk bis dahin aufgebaut hatte, nahm als neues Projekt den Aufbau eines weiteren Museums in Angriff. So entstand seit 1987 auf dem ehemaligen Zechengelände der Grube Fortuna das Feld- und Grubenbahnmuseum Fortuna (FGF). Die Arbeit der Mitglieder begann mit der Beschaffung erster Schienenfahrzeuge und des Aufbaus einer Infrastruktur in Form einer 600 mm-Gleisanlage und eines Unterstandes für die Lokomotiven. Im September 1993 – mittlerweile existierte eine ca. 100 m lange Fahrstrecke und eine große Museumshalle – konnte das Museum eröffnet werden und es fand der erste Personenfahrbetrieb für Besucher statt. Heute umfasst die Sammlung des Museums über

           
15.

Kurbahn Bad Schwalbach (600mm)
Bad Schwalbacher Kurbahn-Verein e.V., Reitallee 18, 65307 Bad Schwalbach,
Tel. / Fax: +49 6124 726342 E-Mail: info@kurbahn.info

Die Bad Schwalbacher Kurbahn, ehemals Moorbahn genannt, ist eine Schmalspurbahn mit 600 mm Spurweite in Bad Schwalbach. Seit 1903 gibt es künstliche Moorgruben im Gerstruthtal, das an den Schwalbacher Kurpark anschließt. Hier wird das Moor zwischen den einzelnen Anwendungen jeweils etwa zehn Jahre gelagert und kann sich regenerieren. Zum etwa 1,5 km entfernten Moorbadehaus wurde es zunächst mit Pferdefuhrwerken, die vielleicht auch schon auf einer Gleisanlage fuhren, transportiert, bis 1926 die Moorbahn als Feldbahn eingerichtet wurde. Ein Zug umfasste fünf oder sechs Kipploren. Die Trassenführung wurde, den Anforderungen des Moorabbaus folgend, immer wieder verändert; eine Sanierung im Jahr 1963 erwies sich später als fehlerhaft. Seit 1991 wird das Moor per LKW transportiert. Von 1979 bis 1986 wurde durch die Dampfbahn Rhein-Main (heute …

    1926 1,6km    
16.

Dampfkleinbahn Bad Orb Rolf Jirowetz & Siegfried Theimer GbR (600mm)

Nach einigen fehlgeschlagenen Versuchen, wieder eine Normalspurbahn fahren zu lassen, wurde ein Betreiber gefunden, allerdings für eine Schmalspurbahn: Dampfkleinbahn Bad Orb Rolf Jirowetz & Siegfried Theimer GbR. Im Jahr 2000 begann die hinter dieser Gesellschaft stehende Gruppe von Kleinbahnfreunden mit der Reaktivierung der Strecke – ein rein ehrenamtliches Engagement. Dazu wurde die Strecke von Normalspur (1435 mm) auf Schmalspur (600 mm) umgespurt. Auf dieser Basis wird seit dem 26. Mai 2001 von Bad Orb bis zum Haltepunkt Aumühle, seit August 2002 bis zum Haltepunkt Aufenauer Berg und seit 29. Oktober 2006 wieder bis Wächtersbach gefahren. Der Betrieb ist ein Saisonbetrieb, der sonn- und feiertags von Ostern bis Ende Oktober stattfindet. Er wird ausschließlich von …

  Bad Orb – Aumühle 26. Mai 2001      
  Aumühle – Aufenauer Berg August 2002      
  Aufenauer Berg – Wächtersbach 29. Oktober 2006      
  bad_orb_strecke
17.

Grubenbahnen Messel (600mm, 900mm)

Die Grubenbahnen Messel waren unterschiedliche Bahnsysteme, die während der Zeit des aktiven Abbaus in der Grube Messel dort zum Abtransport der Bergbauprodukte und des Abraums eingesetzt wurden. …

Das nicht brennbare taube Gestein wurde seit den 1890er Jahren mit einer 600 mm-Schmalspurbahn, die mit Dampflokomotiven betrieben wurde, zur Abraumhalde gefahren. Diese lag zunächst westlich der Grube. Eingesetzt wurden dazu hölzerne Wagen mit einem Fassungsvermögen von ca. einem Kubikmeter, die herausnehmbare Seitenwände hatten und von …

   
   
18.

Industriebahn Roßdorf (600mm)

Die: Industriebahn Roßdorf diente der Erschließung des Basalt-Steinbruchs im Roßberg bei Roßdorf, östlich von Darmstadt, am Nordrand des Odenwaldes, der heute der Odenwälder Hartstein-Industrie gehört. 1. Betriebsphase: Der heute noch aktive Steinbruch erhielt erstmals 1888 eine vier Kilometer lange Industriebahn in der Spurweite 600 mm. Sie ermöglichte es, den abgebauten Basalt vom Steinbruch zu dem südlich gelegenen Bahnhof Ober-Ramstadt an der Odenwaldbahn zu fahren und dort auf die normalspurige …

   
   
19.

Hanauer Industriebahn (1000mm)

Die Hanauer Industriebahn war eine Schmalspurbahn, die für verschiedene Industriebetriebe in der Hanauer Innenstadt die Schienenverbindung zur Staatsbahn herstellte. Die Strecke wurde 1919/1920 von der Stadt Hanau, in deren Eigentum sie auch stand, in Meterspur errichtet. Die Baukosten betrugen 1,1 Mio. Mark.[1] Hauptanliegen war, einen Eisenbahnanschluss für das Gaswerk der Stadtwerke Hanau zu erhalten. Dieses war bis dahin, ohne eigenen Gleisanschluss, über den Ortsgüterbahnhof Wienerspitze und die Straße versorgt worden. Weitere Industriebetriebe, die an der geplanten Strecke lagen, erhielten seitens der Stadt das Angebot, …

   

herkulesbahn Herkulesbahn, Kassel, 1962, Brasselsberg; Aufnahme aus Privatbesitz; gemeinfrei; Quelle: http://de.wikipedia.org/wiki/Herkulesbahn